Displacement / Installation

“Displacement: A boat in a city. In a studio on the first floor of a concrete building in downtown Johannesburg. Going nowhere and yet always on its way. Between travelling and arriving, between being at home and being a stranger, between being and becoming. In a city that challenges me, sometimes uncomfortably so, and yet entices me to reinvent myself, to place myself anew.” ( Knaut, 2017)

In this Masters exhibition, Manuela Karin Knaut, artist from Germany, currently living and working in Johannesburg, uses historically significant objects that she has stumbled over by chance or that she has deliberately gone out to find to ask questions about the relationship between the past and the present, and the process of moving between them into the future. In her multisensory installation the artist transformed her studio into a collision of objects, video projections, sound and photographs that tie together into a dense reflection of the individual in a globalised world. Her work is a signifier that acts on many levels, inviting viewers to embark on an intensive exploration of their own inner worlds: an exploration of how personal memories and collective archives collide, of how inside and outside dissolve, of how fiction destabilises reality where everything seems possible.

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FREIBAR / Installation für Blaue Nacht Nürnberg 2015

upsidedown constructions

unvernünftige Räume / Installationen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nostalgie / Heimweh

Objekt / Installation / Soundcollage, 2014

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Reisen, ein wundervoller Zustand. Ein wichtiger Teil aller künstlerischer Inspiration basiert auf dem Reisen, dem Unterwegssein, dem Suchen und Finden des Anderen. Immer spielt die Sehnsucht eine große Rolle.

Woanders muss alles so viel besser, freier und spannender sein, meint man. Doch wie die Koffer mit dem Hab und Gut gehört das Heimweh als spannender Gegenpart mit zum Reisen. Die Installation „nostalgie // Heimweh“ von  Manuela Karin Knaut greift diesen Aspekt der kreativen Umtriebigkeit auf und beleuchtet auf höchst sensible Weise das Sehnen nach dem Daheim.

Konsequent setzt sie damit ihre Auseinandersetzung mit dem Thema „There´s no place like home“ fort, mit der sie in den vergangenen Jahren zahlreiche Installationen in unterschiedlichsten Ausstellungshäusern realisiert hat.

Briefe, deren Inhalte wir nur erahnen können, schweben scheinbar wie eine Erinnerung über einer uralten Schreibmaschine. Diese stammt, genau wie die aus alten Landkarten gefalteten Umschläge, aus einer Zeit, in der e-mails, SMS und andere elektronische Botschaften noch nicht einmal in der Fantasie der Menschen bestanden. Es waren vielmehr die handgeschriebenen, mit Liebe und Geduld geschriebenen Dokumente der Sehnsucht, des Heimwehs, die auf eine lange Reise gingen, bevor sie endlich in den Händen ihres Empfängers ankamen.

Wir ahnen die Tränen, wir spüren die Herzensenge, mit der diese Zeilen ihren Weg in die Welt fanden. „Nostalgie // Heimweh“ ist eine Installation, die Fragen aufwirft, Erinnerungen wachruft und die eigenen Gedanken spazieren führt. Durch den Kopfhörer, den sich Betrachter aufsetzen können, werden sie automatisch Teil einer intimen Situation, in der die Künstlerin Liebesgedichte aus der Litaratur sowie selbstverfasste Botschaften der Sehnsucht vorliest.

Wo Reisen stattfinden, ist das Heimweh nicht fern.